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die Sendung ohne Verzögerung nach Hause zugestellt wird (die Sendung ist mittels grünem Zollzettel vorschriftsgemäss deklariert, ein Antreten beim Zollamt überflüssig) | |
|
die Originalrechnung der Sendung beiliegt | |
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die Mehrwertsteuer ausschliesslich auf dem Endbetrag der Rechnung berechnet wird |
Ich hoffe sehr, dass ich mich endlich auf das reibungslose Funktionieren des deutschen Zolls verlassen kann.
6.4.08
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Um misstrauischen und offenbar von ihrem Beruf überforderten Zöllnern die Arbeit zu erleichtern, habe ich begonnen, auf den grünen Zettel "Rechnung inliegend" zu schreiben. Das Resultat hat mich schlichtweg umgehauen. Ruft mich doch ein Kunde an und fragt, wieso der Sendung keine Rechnung mehr beiliege. Hat sich doch einer beim Zoll die Rechnung geschnappt! Wahrscheinlich hängt sie jetzt als Trophäe über seinem Bett... Ich weiss ehrlich nicht mehr, was ich tun soll, damit meinen deutschen Kunden das Material endlich korrekt ausgeliefert wird. Manchmal klappt es problemlos, dann spürt plötzlich wieder einer den Vollmond. Ab sofort steht deshalb auf dem Zollzettel folgende Mitteilung:
"Diese Sendung ist korrekt deklariert. Es besteht kein Grund, meine Kunden aufs Zollamt zu zitieren. Porto für Lieferung an Kunde bezahlt. Rechnung inliegend zur Kontrolle, hat bei der Sendung zu bleiben."
Bitte orientieren Sie mich umgehend per Email über alle Unregelmässigkeiten bei der Zustellung. Am besten sind natürlich Namen und Adressen der zuständigen Beamten. Schliesslich brauchen wir uns solche Schikanierereien nicht kommentarlos gefallen zu lassen.
9.1.2008
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Die
letzten Infos aus der ATL-Küche erhielten Sie doch tatsächlich vor über zwei
Jahren! Auch das Handbuch von 2005 ist immer noch aktuell. Ist das nun gut oder
schlecht? Ich wage mal zu behaupten: gar nicht so schlecht, ist es doch für den
Kunden einfacher, wenn nicht alle drei Monate schon wieder was Neues kommt (wie
beim PC oder Ihrer Digitalkamera). Andererseits beweist es auch, dass die
Funktionen von ATLplus über viele Jahre Bestand haben. So ist es sicher kein
Zufall, dass die Konkurrenz erst jetzt nach und nach bestimmte Funktionen
kopiert. Gerne benutze ich aber die Gelegenheit, wieder mal auf gewisse Themen
einzugehen, die immer wieder für Diskussionen sorgen. Wie Sie wissen, können
Sie mir Ihre Fragen und Anregungen auch jederzeit per Email zukommen lassen.
Meine Reaktionszeit geht von "vorbildlich" bis "schon fast
unheimlich" (Zitate aus Kundenzuschriften).
Das A und O für den automatischen Signalbetrieb ist eine saubere Detektion
der Diodenbremsstrecke. Natürlich ist ein symmetrischer Booster Voraussetzung,
aber auch bei den Modulen kann einiges schief gehen. Mit einfacher
Differenz-Spannungsmessung, wie es offenbar einige machen, kann es kaum sicher
funktionieren. Deshalb ist beim ATL-Modul eine spezielle HW-Lösung eingebaut,
welche eine hohe Sicherheit garantiert.
Diese Funktion wird immer wieder als besonders nützlich bezeichnet. Lenz
versucht sogar, seinen ohnehin zweifelhaften Patentanspruch bezüglich
Bremsdioden damit zu begründen. Das ist allerdings kaum nachvollziehbar. Warum?
Die bereits 1983 von mir "erfundenen" Diodenringe ermöglichten schon
von Anfang an immer drei Spannungszustände am Gleis, nämlich
| Symmetrie
| |
| Verschiebung
nach oben | |
| Verschiebung
nach unten |
Andererseits unterscheiden wir die selbstverständlich auch nicht patentfähigen Resultate
| Fahren
| |
| Bremsen
|
Es grenzt nun beinahe ans Lächerliche, wenn jemand versucht, eine einzelne
Zuordnung zwischen einem der drei Spannungszustände und einem der zwei möglichen
Resultate zu patentieren. Insgesamt gibt es sechs mögliche Zuordnungen. Also könnte
ich mit dem gleichen Recht die Zuordnung Symmetrie = Fahren zum Patent anmelden.
Oder genau das Gegenteil von Lenz, nämlich das Anhalten in beiden Richtungen.
Oder das Bremsen bei Symmetrie, das Fahren vorwärts bei Verschiebung nach oben
und rückwärts bei Verschiebung nach unten, usw. Uebrigens funktioniert dieses
polaritätsabhängige Durchfahren nur bei Zweileiteranlagen, nicht aber bei
Oberleitung und 3-Leiter. Schon aus diesem Grund sollte man das Problem eher über
eine saubere Blocksteuerung in beiden Richtungen lösen. Der in Gegenrichtung
fahrende Zug löst sich ja nicht einfach in Luft auf. Mit dem
richtungssensitiven Digiblock ist das ohnehin alles kein Problem.
Das ist eine Wissenschaft für sich. Wer einfach nur bei der Konkurrenz
abkupfert und die speziellen Aspekte der verschiedenen Motoren nicht kennt bzw.
berücksichtigt, wird es auch nie sauber hinkriegen. Da kann ich wirklich von
meinen bald 25 Jahren Erfahrung profitieren. Und Sie natürlich auch… In den
allermeisten Fällen laufen die ATL-gesteuerten Loks butterweich, aber dennoch
kraftvoll. Viele Kunden sagen dazu "traumhaft!"
Wenn Sie während dem Fahren plötzlich ein Stottern des Motors bzw. Flackern
des Lichts feststellen, hat die Temperaturüberwachung auf dem Modul
angesprochen. In solchen Fällen muss man das Modul gekühlt montieren (im
Handbuch beschrieben, ev. mit Kühlkörper). Die geringen Abmessungen des Moduls
sind in diesem Fall ein Nachteil, weil die Oberfläche zur Abgabe der Wärme
entsprechend kleiner ist als bei grösseren Konkurrenzprodukten. Immerhin habe
ich inzwischen eine Verbesserung in der Motorsteuerung entwickelt, die für
weniger Wärme sorgt. Gegen einen kleinen Unkostenbeitrag können Sie ältere,
zu warm werdende Module auf den neuesten Stand bringen lassen (nur ATL2066, CV7
kleiner als "25").
Wenn ein Modellbahner sich an ein Blocksystem macht, denkt er offenbar immer zuerst an Belegungsmelder. Das war bisher eben auch die gebräuchlichste Art der Zugserfassung, weil alles andere zu aufwendig gewesen wäre. Mit dem Digiblock kann man jedoch problemlos zu einer Art Achszählung wechseln. Es gibt immer kleinere Mikroschalter, die auch bei H0 schon eingesetzt werden können. Etwas weniger heikel in der Montage und Justierung sind Reedkontakte im Gleis und Magnete an den einzelnen Fahrzeugen. Das Ganze ist zuverlässig, verschmutzungsunabhängig und übersichtlich. Wenn also Digiblock, dann mit Zählkontakten. Für Reedkontakte habe ich übrigens mal eine kleine Anleitung gemacht. Sie finden sie unter www.umelec.ch/reed01.pdf
Der Pendelbetrieb ist eine geradezu perfekt realisierte Funktion beim
ATL-System. Das hat natürlich, wie anderes ja auch, Nachahmer auf den Plan
gerufen. Nur ist das, was ich bis jetzt gesehen habe, in keiner Weise
vergleichbar. Es fängt schon damit an, dass die Pendelverzögerung bei anderen
Produkten in der Lok eingebaut ist und auch Zwischenhalte ohne Richtungswechsel
nicht ohne weiteres möglich sind. Vergleichen Sie also genau, wie die
verschiedenen Systeme funktionieren. Dann fällt Ihnen die Entscheidung für
ATLplus leicht.
Die meisten Kunden bestätigen, dass das Dampfgeräusch beim ATL2066 sehr
realistisch ist und in weiten Bereichen an die Lok angepasst werden kann.
Weniger Freude bereiten da und dort Dieselgeräusch und Lokpfeife. Das Problem
ist der relativ niedrige Systemtakt des Prozessors. Ein höherer Takt würde
aber mehr Stromverbrauch bringen, was die Ueberbrückungszeit bei Stromunterbrüchen
empfindlich reduziert. Zudem sind die Versuche sehr zeitaufwendig. Der Wille ist
da, die Zeit leider noch nicht. Ich bleibe am Ball. Versprochen.
Gleichspannungsgeräte anstelle von Trafos haben einige Vorteile, sind aber
auch relativ teuer. Ein sehr gutes Gerät zu konkurrenzlosem Preis hatte ich
seit längerem im Angebot. Nun sind aber alle Geräte verkauft. Eine
Wiederbeschaffung lohnt sich nur, wenn sich genügend Leute weiterhin dafür
interessieren. Lassen Sie mich also möglichst bald wissen, ob Sie an solchen
Geräten interessiert sind (s. Homepage www.umelec.ch).
Beim
analogen ATL wurden die Loks durch ein Steuerpult mit Knüppelschalter
ferngesteuert. Der Schalter wies vier Stellungen auf, nämlich Beschleunigen,
Tempo halten, Bremsen und Notstopp/Umschalten. Wie viele Kunden bestätigen,
macht es grundsätzlich natürlich viel mehr Spass, eine Lok mit Knüppelschalter
statt mit Knöpfchen oder Drehregler zu fahren. Versuchsweise habe ich deshalb
einen Nachfolger mit 6 Stellungen entwickelt (Stellungen ++, +, 0, -, -- und
Notstopp/Umschalten) und davon eine Vorserie verkauft. Die Auflage einer 0-Serie
lohnt sich aber nur, wenn sich genügend Leute dafür interessieren. Wie sieht's
bei Ihnen aus?
Bisher sind leider alle Versuche
fehlgeschlagen, ATLplus im Ausland über Händler zu vertreiben. Das liegt
allerdings nicht an der nach wie vor hervorragenden ATLplus-Technik, sondern an
den öfters unbezahlt gebliebenen Rechnungen. So gehts natürlich nicht. Ich bin
zwar nach wie vor bereit, mit Händlern zusammenzuarbeiten, allerdings nur noch
gegen Vorkasse. Gerne erwarte ich entsprechende Angebote. In der Zwischenzeit
beliefere ich meine Endkunden weiterhin direkt. Damit ist auch eine
unmittelbare, sachkundige Betreuung gewährleistet (Internet und Email sei
Dank!).
Um bezüglich Sendungen ins Ausland
Schwierigkeiten mit dem Zoll zu vermeiden, habe ich vor längerer Zeit mein
Rechnungsformular angepasst. Darauf ziehe ich konsequent einen Betrag ab,
welcher der früheren, deutschen Mehrwertsteuer von 16% entspricht. Zieht der
Postbote bei Ablieferung der Sendung die Mehrwertsteuer ein, bezahlen Sie
insgesamt den vollen Rechnungsbetrag. Wenn nicht, haben Sie profitiert. Ich kann
allerdings keine MWST von mehr als 16% oder weitere Gebühren übernehmen. Für
den notorischen, staatlichen Ausgabenüberschuss kann ich ja schliesslich
nichts...
Im übrigen weise ich Sie gerne
darauf hin, dass ich jeweils die volle Posttaxe für eine Lieferung an Ihre
Haustüre bezahle. Sollte also jemand auf die Idee kommen, Sie durch halb
Deutschland zu jagen, nur um eine an Sie adressierte, von mir korrekt
deklarierte Sendung abzuholen, machen Sie diese Leute auf ebendiese Adressierung
und die Deklaration mittels grünem Zollzettel aufmerksam. Ich kann mich
jedenfalls nicht daran erinnern, je auf eine Sendung "An das deutsche
Zollamt" geschrieben zu haben... Für Schikanierereien durch mit
Steuergeldern bezahlte Beamte habe ich überhaupt kein Verständnis. Bitte
melden Sie mir solche Leute umgehend (Namen, Zollamt), damit ich ihnen ein paar
entsprechende Fragen stellen kann.
Also dann, bis zum nächsten Mal
Ihr Urs Meyer
4.10.07
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Bisher sind leider alle Versuche fehlgeschlagen, ATLplus im Ausland über Händler zu vertreiben. Das liegt allerdings nicht an der nach wie vor hervorragenden ATLplus-Technik, sondern am Geschäftsgebahren bestimmter Personen. Ich bin zwar nach wie vor bereit, insbesondere im Ausland mit Händlern zusammenzuarbeiten. In Zukunft wird das aber nur noch gegen Vorauskasse möglich sein. Gerne erwarte ich entsprechende Angebote.
In der Zwischenzeit beliefere ich meine Endkunden weiterhin direkt. Um bezüglich Sendungen ins Ausland Schwierigkeiten mit dem Zoll zu vermeiden, habe ich vor längerer Zeit mein Rechnungsformular angepasst. Darauf ziehe ich konsequent einen Betrag ab, welcher der bisherigen, deutschen Mehrwertsteuer von 16% entspricht. Zieht der Postbote bei Ablieferung der Sendung die Mehrwertsteuer ein, bezahlen Sie insgesamt den vollen Rechnungsbetrag. Wenn nicht, haben Sie profitiert. Ich kann allerdings keine MWST von mehr als 16% oder weitere Gebühren übernehmen. Für die unersättliche Gier gewisser Politiker kann ich ja schliesslich nichts...
Im übrigen darf ich Sie darauf hinweisen, dass ich jeweils die volle Posttaxe für eine Lieferung an Ihre Haustüre bezahle. Sollte also jemand auf die Idee kommen, Sie durch halb Deutschland zu jagen, nur um eine an Sie adressierte, korrekt deklarierte Sendung abzuholen, machen Sie diese Leute auf ebendiese Adressierung aufmerksam. Ich kann mich übrigens nicht daran erinnern, je auf eine Sendung "An das deutsche Zollamt" geschrieben zu haben...
18.1.07
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Mit Schrecken habe ich vor kurzem festgestellt, dass meine Adresse www.umelec.ch offenbar seit längerem nicht mehr funktionierte. Schliesslich kam heraus, dass der Server-Betreiber, der die Umleitung auf meinen eigentlichen Provider besorge, sich sang- und klanglos aus dem Internet verabschiedet hatte. Nun habe ich das ganze Hosting meinem bewährten Provider übertragen und bin sicher, dass Sie nun wieder ungehinderten Zugriff auf meine Infos haben werden.
Im übrigen möchte ich der Firma NetWings GmbH in Wettingen ein Kränzchen winden für den tadellosen Service und die grosse Hilfsbereitschaft. Diese Firma kann ich jedem gerne weiterempfehlen.
15.11.06
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Bei der Einführung des ATL2066 wurden neue Funktionen, aber auch eine Verfeinerung der Regelung mit einer Auflösung von 256 statt 64 Stufen eingebaut. Dabei wurde die Zykluszeit der Software leicht verlängert. Dies hat unerwartet zu Problemen mit der Intellibox geführt. Sowohl beim Fahren wie beim Programmieren treten dabei häufig Fehler auf. Der Grund: Die Intellibox geht hart an die untere Zeitgrenze für 0-Pulse. Lenz-Zentralen haben mehr Reserve, weshalb damit auch nie solche Probleme aufgetreten sind. Dennoch: die IB hält sich diesbezüglich korrekt an die NMRA-Vorschriften, sodass Massnahmen beim ATL2066 notwendig wurden.
Nun ist es mir gelungen, die bereits äusserst kompakte Software nochmals erheblich zu verdichten, sodass die Synchronisation mit kurzgeratenen 0ern keine Probleme mehr macht. Dies gilt für alle ATL2066 ab Version 23 (s. CV7). Sollten Sie die IB benutzen und Probleme mit dem ATL2066 haben, schicken Sie mir bitte das/die Module für einen kostenlosen Update zu.
25.2.06
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Bisher habe ich empfohlen, bei Loks (mit und ohne Schnittstelle) die eingebauten Drosseln in der Lok zu lassen, da sie nicht stören. Nun habe ich aber festgestellt, dass es Loks mit ziemlich hochohmigen Drosseln gibt. Das mag ja für Gleichspannung sinnvoll sein. Bei Digital-Stromversorgung ist das jedoch ein Grund für starke Modul- und auch Motorüberhitzung.
Deshalb meine neue Empfehlung: Ersetzen Sie solche Drosseln immer durch Drahtbrücken bzw. überbrücken Sie die Drosseln mit je einem Draht. Nachteile sind dadurch nicht zu befürchten.
25.2.06
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Vielleicht haben
Sie sich schon gefragt, wieso Sie so lange nichts mehr von mir gehört haben.
Naja, es ist eben alles so gut gelaufen, dass es eigentlich keine Neuigkeiten zu
erzählen gab. Es gibt nun Anwender weltweit und auch die Gotthardanlage im
Verkehrshaus fährt seit bald 2 Jahren ohne Probleme mit ATLplus!! Neuerdings
versuchen mehrere Konkurrenten, auf den fahrenden Zug aufzuspringen. Ob das ohne
weiteres gelingt, ist allerdings nicht so sicher. Schliesslich stecken in
ATLplus rund 22 Jahre Erfahrung. Dazu der folgende Beitrag eines Klubs, der
schon seit vielen Jahren mit ATLplus fährt:
Wir
haben letzte Woche zwei der neuen Gold Decoder von Lenz getestet. Der
eigentliche Grund war eigentlich nur die SUSI Schnittstelle. Hier eine kurze
Zusammenfassung: In einem Vergleichstest zum ATL2064 zeigte sich beim neuen H0
Gold Decoder von Lenz einmal mehr die hohe Qualität des ATL Decoders. Auf der
Teststrecke, grundsätzlich gleich aufgebaut wie die Strecken auf der
Clubanlage, lief die Re460 von Roco mit eingestelltem konstantem Bremsweg recht
ordentlich. Ein sauberes Abbremsen und Anfahren, wie auch während der Fahrt,
konnte aber erst nach langem Pröbeln mit den Motor-Parametern erreicht werden.
Bei der anschliessenden Probefahrt auf der Clubanlage wurden unsere Gesichter
aber immer länger. Der Decoder reagiert offensichtlich auf Strom- und
Lastschwankungen (Steigungen, Gefälle), auf verschmutzte Geleise, etc ganz
extrem. Die Motorregelung war schlecht (holperiges Anfahren und Abbremsen) und
das Anhalten vor dem Signal war Glücksache. Während der Streckenfahrt mit
offenen Signalen fuhr die Lok mit aktiviertem ABC und konstantem Bremsweg mit
einer Geschwindigkeit zwischen Schleichfahrt und Rasen und das scheinbar ganz
unmotiviert. Nach einer weiteren Einstellübung auf der Clubanlage ohne
Verbesserung der Eigenschaften des Decoders wurde die Übung abgebrochen. Fazit:
Die Lenz Gold Decoder sind für unsere Zwecke völlig unbrauchbar. Dazu ist
dieser Decoder bei fast gleichem Preis fast um das Doppelte grösser. Es lebe
der ATL2064!
W.T. Eisenbahnfreunde Bassersdorf
(www.eisenbahnfreunde.ch)
Dem
brauche ich wohl nichts mehr anzufügen. Aber Stillstand ist Rückschritt. Ich
war deshalb nicht untätig und kann nun ein nochmals verbessertes Modul
vorstellen. Im Gegensatz zur Konkurrenz, welche Dinge ankündigt und dann
jahrelang nicht liefert, ist das neue ATL2066 schon seit April 2005 lieferbar
und hat die ersten Härtetests bestanden. Auch ein Qualitätsmerkmal, nicht
wahr?
Dieses Modul
weist eine neue, sehr flexible Sounderzeugung auf. Damit werden zusätzliche Geräusch-Effekte
möglich . Die Ausgänge A bis D haben eine Stromüberwachung bekommen, damit
Kurzschlüsse oder Ueberlastung nicht gleich zu Zerstörungen führen. Mit einer
kompletten Programmüberarbeitung ist es gelungen, den eingebauten
Mikroprozessor mit noch mehr Funktionen auszurüsten. Und dies ohne die
Streichung von bisherigen Komfortfunktionen! Lesen Sie selbst:

PoM ist eine
Programmiertechnik, um Loks über ihre Adresse anzusprechen und
umzuprogrammieren. Die Lok muss dafür nicht aufs Programmiergleis. PoM kann
also mitten im Betrieb mit jeder dafür ausgerüsteten Lok durchgeführt werden.
Beim ATL2066 kann man nun nebst ganzen CVs auch die einzelnen Bits (bzw.
Schalter) in den CVs ansprechen. Damit lassen sich Funktionen sehr einfach ein-
und ausschalten. Allerdings muss die Zentrale diese Funktion ebenfalls unterstützen.
Bisher haben
ATLplus-Module in Bremsabschnitten die Lok gleichmässig bis zum Stillstand
abgebremst. In Wirklichkeit kommt es aber auch vor, dass der Lokführer zuerst
stärker bremst, dann nach und nach die Bremse wieder löst und bis zum Signal
ausrollt. Also habe ich auch diese Möglichkeit eingebaut. Sieht toll aus, verlängert
den Bremsweg aber relativ stark. Entsprechend muss man in CV54 einen tieferen
Wert als bei linearem Bremsen eingeben, um auf gleiche Distanz anzuhalten.
Andererseits habe
ich bewusst auf die Einführung eines konstanten Bremswegs verzichtet. Wenn die
Lok nämlich aus irgendwelchen Gründen während dem Bremsen kurz Fahrfreigabe
erhält, würde sie den Bremsweg erneut rechnen und so über das Signal
hinausfahren. Auffahrunfälle wären die Folge. Eine allenfalls zu früh
stehengebliebene Lok kann ich dagegen sehr einfach per Fernsteuerung zum Signal
vorziehen, ohne dass dabei Belegungsfehler entstehen.
Zwar
haben die ATLplus-Module schon lange eine Funktion, mit der man zuerst auf eine
tiefere Geschwindigkeit abbremsen kann, um beispielsweise langsam durch den
Bahnhof zu fahren und dann erst kurz vor dem Signal auf 0 abzubremsen. Das ist
aber etwas aufwendig, weil man fürs Anhalten unter dem fahrenden Zug die
Polarität des Diodenringes umkehren muss. Dafür braucht es ein bistabiles
Relais mit Reedkontakt im Gleis und einen Steuermagneten an der Lok. Neu können
Sie das Abbremsen auf 0 auch mit einem Reedkontakt in der Lok und einem
Gleismagneten vor dem Signal auslösen. Die Polarität im Bremsbereich spielt
keine Rolle mehr, sodass zusätzliche Isolationen und Relais entfallen.
In CV6 kann man
eine tiefere Geschwindigkeit programmieren, um auf Knopfdruck eine noch feinere
Auflösung beim Rangieren zu erhalten. Neu wird jetzt auch die Verzögerung
ausgeschaltet, ein Wunsch vieler Anwender zur Schonung der Nerven! Interessant:
Wenn Sie in CV5 und CV6 denselben Wert programmieren, können Sie mit der
entsprechenden Funktionstaste die Massesimulation beim Beschleunigen und Bremsen
ein- und ausschalten, ohne die Geschwindigkeit zu beeinflussen.
Bisher gab es
beim Anfahren nur die automatische Aufblendfunktion auf den Ausgängen A und B
(Stirnlampen). Neu können Sie einen separaten Ausgang so programmieren, dass er
einschaltet, sobald die Lok losfährt. Das ist ideal zum Einschalten eines
Rauchgenerators, separater Aufblendlampen, Blinklicht beim Losfahren, usw. Die
übrigen Funktionen des Ausgangs bleiben nach wie vor erhalten: Fernsteuertaste,
Blinken, Dimmen/Drehlichtfunktion und Zeitbegrenzung. So können Sie z.B. auf
einer US-Lok beim Losfahren für 9 sec ein Drehlicht einschalten. Der Ausgang
reagiert schon beim Uebergang des Signals auf Grün, sodass eine Dampflok mit
Anfahrverzögerung schon zu dampfen beginnt, bevor sie losfährt.
Bezüglich Geräusche
habe ich bekanntlich meine eigene Philosophie. Ziel ist nicht die Ausrüstung
einer einzelnen Lok mit allen Soundschikanen, sondern die preiswerte Nachbildung
typischer Lokgeräusche in vielen Loks. Echte Tonaufnahmen von Originalloks
wiederzugeben ist sehr aufwendig (s. Preise und Grösse von entsprechenden
Sounddecodern) und auf Lautsprechern mit 20 mm Durchmesser auch ziemlich
aussichtslos. Auch die SUSI-Schnittstelle (Ansteuerung für separate
Sound-Module) ist bei ATLplus kein Thema: insgesamt zu teuer und zuviel
Platzbedarf.
Mein Lösungsansatz besteht wie
bisher darin, mit dem bereits vorhandenen Mikroprozessor möglichst nahe an
echte Geräusche heranzukommen und einen akzeptablen Sound dadurch viel günstiger
anbieten zu können. Ich bin überzeugt, damit einem echten Kundenbedürfnis zu
entsprechen und überlasse Sound-Freaks gerne der Konkurrenz. Das Thema Sound
scheint im übrigen recht emotionsgeladen zu sein. Von Begeisterung bis zu schnöder
Kritik ist zum gleichen Geräusch alles zu hören. Deshalb werde ich in Kürze
die ATLplus-Lokgeräusche auf meiner Homepage platzieren. Dann können Sie sich
Ihre eigene Meinung bilden.
Mit dem ATL2066 sind jedenfalls
markante Verbesserungen erzielt worden. Das Dampfgeräusch ist nun sehr
realistisch, was viele Kunden bestätigen. Man kann kurze, harte oder eher
langgezogene, schnaufende Dampfschläge sowie deren Lautstärke einstellen. Bei
Pfeife und Horn sind an- und abschwellende Töne möglich, mit sauberen Uebergängen
zum Lokgeräusch. Pfeif- bzw. Horntöne sind mit Rauschen versetzt, was einen
heiseren Klang ergibt. Zudem sind nun während des Pfeifens auch die Dampfschläge
zu hören, allerdings mit reduzierter Lautstärke. Zudem kann die Dampflok nun
vor und während des Anfahrens Dampf ablassen. Dies simuliert das auch beim
Vorbild oft vorkommende Zylinderausblasen.
Nebst diesen
offensichtlichen Neuerungen gibt es auch einige interne Verbesserungen,
insbesondere bei der Geschwindigkeitsregelung, wo höhere Taktraten zu einem präziseren
Referenzwert führen. Der Einfluss von CV5 und CV6 auf die Geschwindigkeit wurde
stark erweitert. Das Messfenster für die EMK-Messung konnte für
Faulhaber-Motoren verkürzt werden, sodass mehr Leistung zur Verfügung steht.

Der digitale Streckenblock
ist nach wie vor die ideale Ergänzung zu den ATLplus-Lokmodulen, um eine Anlage
leicht verständlich und komfortabel zu automatisieren. Immer wieder gibt es
neue Anwendungsmöglichkeiten, die sonst ohne PC gar nicht zu machen wären,
z.B. eine raffinierte Pendelbahn mit nur einem Digiblock. Mehr dazu in Kürze
auf meiner Hompage.

Auszug Preisliste
|
Bezeichnung |
CHF |
EUR |
Bezeichnung |
CHF |
EUR |
Bezeichnung |
CHF |
EUR |
|
ATL2066, 1.5A |
74.00 |
49.00 |
Lautsprecherset |
10.00 |
7.00 |
Digiblock 2500 |
89.00 |
59.00 |
|
ATL2066p, 3A |
99.00 |
66.00 |
Dito, montiert |
15.00 |
10.00 |
Netzgerät 3-30V, 12A |
350.00 |
234.00 |
|
ATL2064, 1.5A |
63.00 |
42.00 |
15, 20 oder 30 mm Ø
erhältlich |
Handbuch 2005 |
10.00 |
7.00 |
||
Nun wünsche ich Ihnen einen
guten Start in die neue Modellbahnsaison und würde mich sehr freuen, wenn Sie
sich (wieder) für ATLplus und seine tollen Eigenschaften entscheiden.
Untersiggenthal, Juli 2005
Herzlichst, Ihr Urs Meyer
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Das ATLplus-System basiert darauf, dass auf der freien Strecke eine symmetrische Speisung vorhanden ist, im Bremsbereich jedoch etwas Asymmetrie vorherrscht. Das stellt gewisse Anforderungen an den Booster. Wie sich je länger, je mehr herausstellt, genügen nur die Booster von Lenz diesen Bedingungen. Es handelt sich insbesondere darum, dass
| die positiven und negativen Spannungspulse im Fahrbereich gleich gross sind und | |
| die Uebergangszeiten der positiven und negativen Spannungsflanken gleich sind und einen bestimmten Wert nicht überschreiten. |
Insbesondere bei der Intellibox ist dies nicht der Fall (s. auch Beitrag weiter unten). Um einen einwandfreien Blockbetrieb zu erhalten, sollten also unbedingt Booster von Lenz verwendet werden. Die neuen LV102 liefern bis 5A und können auf einfachste Weise im Betrieb über PoM programmiert werden. So lassen sich Spannungen von 11 bis 22 Volt in kleinen Schritten problemlos einstellen, auch mit einer Intellibox! Wenn die Eingangsspannung nicht ausreicht, um die gewählte Spannung zu erreichen, bleibt das Signal dennoch symmetrisch. Intellibox und Lenz-Booster müssen jedoch getrennt gespiesen werden.
5.1.04
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Für alle, die das ATLplus-System bisher nicht wählen wollten, weil es ja leider nur einen Hersteller dafür gibt, gute Neuigkeiten:
-------> Lenz kopiert das ATL-Prinzip
Willkommen im Klub! Schade aber, dass Herr Lenz trotz meiner entsprechenden Bitte nicht einmal einen kleinen Hinweis macht, woher die Idee kommt. Deshalb hier ein paar Angaben, um die Dinge wieder ins richtige Licht zu rücken.
Die dem ABC-System von Lenz zugrunde liegende Bremsmethode ist weder revolutionär noch innovativ (Originalton Lenz), sondern gerade exakt 20 Jahre alt geworden. Die erste Präsentation von ATL-Lokmodulen, die dank asymmetrisch angeordneten Dioden vor Signalen sanft abbremsen, fand nämlich im Oktober 1983 im Luzerner Verkehrshaus statt. Zwar gab es damals noch kein Digital. Aber es funktionierte eben auch schon mit 50Hz Wechselspannung. Ab 1995 habe ich das Prinzip auch auf digitale Lokmodule angewendet. Das erste EMK-Modul ATL2054 hat bereits grosse Erfolge verbucht und läuft nach wie vor einwandfrei weiter. Der Nachfolger ATL2064 gehört im Moment zur Weltspitze und schneidet auch im neusten Vergleichstest von MIBA ausserordentlich gut ab.
Ich habe Lenz eine Zusammenarbeit angeboten. Er will aber offenbar selber herausfinden, was man im Zusammenhang mit diodengesteuerten Anhaltestrecken alles falsch machen kann. Beispiel gefällig? Der von ihm soeben eingeführte konstante Anhalteweg, unabhängig von der Einfahrgeschwindigkeit, flog bei ATLplus vor Jahren aus Sicherheitsgründen wieder raus.
27.10.03
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Schon öfters wurde ich gefragt, wie man mit ATLplus-Modulen auf Zweileiteranlagen in Gegenrichtung zu einem roten Signal durchfahren kann. Das sei mit anderen Decodern wegen der umgekehrten Polarisierung möglich. Naja, meine (nicht ganz uneigennütze) Standardantwort war, dass dies eine Aufgabe des betreffenden Signalblockes ist, der eben in Gegenrichtung Grün schalten muss, sofern die folgende Strecke dies erlaubt. Wenn einer aber den Digiblock nicht einsetzt, geht das nicht so einfach.
Nun, die Lösung ist bei den ATL2064 aber ganz einfach: Stufenbremsen einschalten und CV56 (Langsamfahrgeschwindigkeit) gleich wie CV55 (Blockgeschwindigkeit) einstellen. In CV49 kann man sogar noch die Polarität wählen. Die Lösung steckt also schon im Modul drin, nur wusste es keiner (nicht mal ich, grööhl!).
15.9.03
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Offenbar hatte ich anfangs Juli eine besonders kreative Phase: Eine völlig neue Motor-Regelung mit automatischer Anpassung an Motoren mit hoher und niedriger Induktivität, wobei auch das Ueberschwingen bei abrupten Lastwechseln verschwunden ist. Intensive Tests bestätigten meine hohen Erwartungen. Die Regelung kann über die CVs 9, 107 und 108 noch weiter angepasst werden. Wer Probleme mit der Motorregelung hat: unbedingt Module aufdatieren lassen und ausprobieren!
Dazu kommen noch folgende nützlichen Funktionen, die ich nun aufgrund von Kundenanregung realisiert habe (vielen Dank für die Tipps!!):
| Scheinwerferfunktion Im Stillstand bekommen die Lampen an den Ausgängen A bzw. B gedimmte Spannung, wogegen beim Anfahren die volle Gleisspannung auf die Lampen geschaltet wird. Für Loks mit mehreren Lampen auf beiden Seiten kann man einfache Dioden zur korrekten Verschaltung verwenden, damit die rückwärtigen Lampen gedimmt bleiben. Superfunktion für alle Re 460 und ähnliche! | |
| Zuschaltbare Zeitbegrenzung auf den Ausgängen C und D Damit können auch Kupplungen mit begrenzt zulässiger Betätigungsdauer nicht überlastet werden. Die Zeiten lassen sich in CV109 für C und CV110 für D getrennt von fast 0 bis gut 9 sec. (bei 255) einstellen. Bei Eingabe einer 0 ist die Begrenzung nicht aktiv. Die Dimmfunktion ist gleichzeitig möglich, nicht aber die Blinkfunktion. |
Ebenfalls neu sind folgende, bereits mit SW-Version 9 eingeführten Funktionen:
| PoM (Programmieren im Betrieb) Das ist eine Programmiertechnik, um Loks über ihre Adresse anzusprechen und umzuprogrammieren. Die Lok muss dafür nicht aufs Programmiergleis. PoM kann also mitten im Betrieb mit jeder dafür geeigneten Lok durchgeführt werden. Allerdings muss die Zentrale diese Funktion auch anbieten und die Lok stillstehen (Vermeiden von Uebertragungsfehlern). Obwohl ursprünglich ein Gegner von PoM, habe ich doch recht praktische Anwendungen dafür gefunden. Beim Abstimmen der Bremsstrecke und der Geschwindigkeit im Signalbetrieb ist es äusserst komfortabel, wenn man dafür die Lok nicht immer wieder aufs Programmiergleis stellen muss. Sie können einzelne Bits allerdings nur über die Byte-Programmierung ändern (s. Handbuch). ATL2064 unterstützt im PoM keine Bitmanipulation. Aus Sicherheitsgründen muss PoM aber extra freigegeben werden. Dafür muss in CV49 Bit 7 (Bitnummerierung 1...8) gesetzt sein (Lieferzustand). Bei Stillstand der Lok können Sie alle CVs ausser 1, 7 und 8 auf dem Hauptgleis beliebig umstellen. Zur Bestätigung, dass ein PoM-Befehl ausgeführt wurde, verlöschen die Loklampen ganz kurz (Reset nach Programmierung). Sind die Einstellungen fertig, löschen Sie Bit 7 in CV49, indem Sie vom ursprünglichen Wert in CV49 eine 64 abziehen und das Resultat in CV49 eingeben, diesmal über PoM. Damit schiessen Sie den Decoder bezüglich PoM ab, die Sicherheit gegen unbeabsichtigtes Verstellen ist gewährleistet. Erneutes Setzen ist nur auf dem Programmiergleis möglich. | |
|
Reset auf Lieferwerte |
Für Module mit dieser neuen SW habe ich auch eine eigene, neue Programmieranleitung verfasst. Sie wird als vierseitiges Beiblatt allen neuen Modullieferungen beigefügt. Alle bisher gelieferten ATL2064 können auf diese nützlichen Funktionen aufdatiert werden. Sie müssen die Decoder anschliessend wieder auf Ihre Werte einstellen, also alle verstellten Werte vorher auslesen und notieren. Da es sich um eine Funktionserweiterung handelt, stelle ich dafür je Fr. 5.- plus Bearbeitungszuschlag von Fr. 10.- pro Sendung in Rechnung. Neu bezogene Module ab SW-Version 10 enthalten diese Funktionen bereits (ohne Preisaufschlag). Für Fragen stehe ich gerne zur Verfügung.
9.7.03
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Beim Einsatz von Digitalsteuerungen für grössere Spuren werden meistens Booster ohne Stabilisierung der Ausgangsspannung eingesetzt (z.B. Lenz LV200, Digitraxbooster auf Stellung "0/G"). Bei solchen Boostern wird die Eingangsspannung gleichgerichtet, im Rythmus des digitalen Steuersignales ab Zentrale umgepolt und direkt wieder ans Gleis abgegeben. Der Vorteil: Im Booster entsteht kaum ein Spannungsabfall, weshalb grössere Ströme ohne Ueberhitzung möglich sind. Die Einstellung der Ausgangsspannung erfolgt mittels Wahl der Eingangsspannung ab Trafo. Soweit die Theorie.
Praktische Versuche haben aber gezeigt, dass bei solchen Installationen erhebliche Spannungsschwankungen zwischen Leerlauf- und Volllast auftreten. Das führt dann soweit, dass beim Einschalten der Anlage (stehende Züge) die Lampen in den Zügen grell leuchten oder durchbrennen, während im anschliessenden Betrieb plötzlich zu wenig Leistung zur Verfügung steht und die Züge an den Rampen "verhungern". Die Messungen haben Spannungen im Bereich von 24V (bei Leerlauf) bis 8V (Volllast, schlechter Booster) ergeben.
Das Problem lässt sich mit einem guten Booster (z.B. LV200 von Lenz) und einem geregelten Netzgerät sauber lösen. In Kürze kann ich Ihnen ein für diese Zwecke ideales Netzgerät liefern.
Technische Daten:
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Mit dieser Kombination dürften alle Speisungsprobleme nachhaltig gelöst sein. Sie können die Anlagenspannung bequem am Netzgerät ablesen, einstellen und auch die totale Stromaufnahme ablesen. Die abgelesenen Werte sind korrekt, weil sie auf Gleichstromseite gemessen werden. Und das Beste: Die Variation der Digitalspannung zwischen Leerlauf und Vollast beträgt höchstens noch 1 - 2V !!!
Dieses Netzgerät ist übrigens auch für Booster mit geregelter Ausgangsspannung sinnvoll. Wenn Sie z.B. vier Lenz LV101 (3A-Booster) anschliessen, können Sie die Gleichspannung so einstellen, dass sie zwar zur Erzeugung der stabilisierten Ausgangsspannungen gerade ausreicht, aber eben nicht mehr. Dadurch erwärmen sich die LV101 minimal. Mit Trafos erreichen Sie das nie, weil Sie aus technischen Gründen immer eine überhöhte Wechselspannung einspeisen müssen.
24.6.03
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Die Intellibox erlaubt zwei Einstellungen des eingebauten Boosters: H0 und N. Gemäss Handbuch wird bei H0 die Ausgangsspannung nicht geregelt, während bei N eine Begrenzung auf 18V stattfindet. Ungeregelte Booster sind kritisch bezüglich Symmetrie der Ausgangsspannung, was die Signalfunktion bei ATLplus massiv stören bzw. verunmöglichen könnte. Deshalb habe ich die Ausgangsspannungen gemessen:
Trafoausgang 14V, gemessen 15.5V, Stellung N +17.8/-18.4, Stellung H0 +17.8/-19.2
Trafoausgang 16V, gemessen 17.6V, Stellung N +18.0/-18.4, Stellung H0 +20.8/-22.4
Trafoausgang 11V, gemessen 11.6V, Stellung N und H0 +13.0/-14.2
Wie man sieht, beträgt die Differenz zwischen positivem und negativem Digitalpuls in Stellung H0 bis zu 1.6V !! Die Differenz tritt auch auf in Stellung N, sobald die Trafospannung so tief ist, dass am Ausgang keine 18V mehr erreicht werden. Es ist klar, dass mit solchen Differenzen die Diodensteuerung von ATLplus nicht mehr funktioniert. Auf Signalsteuerung gestellte Loks fahren gar nicht los oder halten an. Es gibt aber zwei Möglichkeiten, dennoch die sonst wirklich praktische Intellibox weiterzuverwenden:
1. Wählen Sie auf jeden Fall die Einstellung "N" und sorgen Sie für genügend Spannung ab Trafo, damit am Ausgang tatsächlich die Begrenzung auf 18V wirksam ist. Es ist mir allerdings unverständlich, wieso Uhlenbrock eine nicht beeinflussbare Spannungsregelung auf 18 V mit N in Verbindung bringt. Das ist ja bereits für H0 eher ein oberer Wert.
2. Verwenden Sie einen symmetrischen Booster, z.B. den LV101 von Lenz. Dort können Sie intern die Ausgangsspannung in vielen Schritten einstellen (ab 11.5 bis über 20V). Ihre Loklampen werden es Ihnen danken!
Für jede Lok kann individuell das Format gewählt werden. Wenn Sie gleich von Anfang an das DCC-28-Format eingestellt haben, gibt es kein Problem. Wenn Sie aber nach dem ersten Aufstarten der Intellibox bereits eine Lok gewählt haben (die aufgrund der Werkseinstellungen auf Motorola-Format definiert ist) und dann erst die Grundeinstellung DCC28 wählen, wird die angewählte Lok nicht umgestellt. An sich richtig, kann aber zu einer recht mühsamen Fehlersuche führen.
So hat ein Kunde festgestellt, dass trotz erneuter Grundeinstellung auf DCC28 das Frontlicht nicht eingeschaltet werden konnte. Der Decoder war auf 28 Fahrstufen eingestellt, in der Anzeige war ein "d 3" zu sehen. Schliesslich haben wir rausgefunden, dass von einer früheren Einstellung her auf dieser Adresse das Format DCC14 noch aktiv war. Um sicher zu gehen: Gehen Sie in die Grundeinstellungen/Zurücksetzen/Lokdatenformat und wählen Sie 'ja'. Dann schalten Sie die Intellibox wieder ein, ohne eine Lok anzuwählen! Gehen Sie nun direkt wieder in die Grundeinstellungen und wählen das DCC28-Format. Nun sollten Sie keine Probleme mehr haben.
Falls Sie Kommentare zu diesen zwei Themen haben, bitte mailen! Vielleicht habe ich ja etwas nicht richtig verstanden ...
17.5.03
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ATLplus im Aufwind! Jeder, der eine Anlage mit ATLplus-Steuerung gesehen und das Bremsprinzip mit den Dioden verstanden hat, ist fasziniert. Wer ohne PC einen interessanten Betrieb auf seiner Anlage machen möchte und eine flexible Lösung mit vollem Bedienkomfort sucht, liegt mit ATLplus genau richtig. Machen Sie zudem eine Gesamtrechnung und Sie werden sehen: ATLplus ist mit Abstand die preiswerteste Lösung und erst noch leicht zu verstehen! Uebrigens: ATL gibt es schon seit 20 Jahren (also länger als alle Digitalsysteme); das einfache, kurzschlussfreie Bremsverfahren ist nach wie vor unerreicht.
Der erfreulich steigende Absatz des ATL2064 erlaubt mir die Produktion höherer Stückzahlen. Zudem habe ich mich definitiv für den Direktvertrieb entschlossen, was wiederum eine deutlich tiefere Marge zulässt. Das kommt Ihnen nun voll zugute in Form einer wesentlichen Preisreduktion! Ab sofort erhalten Sie das Lokmodul ATL2064 für Fr. 69.- bzw. € 49.- (ohne Normstecker und Audioteile). Für den Lautsprecher inklusive der etwas heiklen Verdrahtung sind neu Fr. 15.- bzw. € 10.- zu bezahlen. Der Preis des Digiblocks und die übrigen Konditionen bleiben dagegen unverändert.
Das Bessere ist der Feind des Guten! So sind nach wie vor noch Verbesserungen am neuen Lokmodul 2064 und dem Digiblock möglich und nicht alles war von Anfang an auf einem perfekten Stand. Das hängt einerseits mit der grossen Funktionsvielfalt der ATL-Module und andererseits mit den sehr unterschiedlichen Anforderungen (Spuren, Motoren, usw.) zusammen. Dank der Flash-Technik der eingesetzten Mikroprozessoren ist aber jederzeit ein Update möglich, sodass Sie als Kunde immer die bestmögliche Leistung erhalten, auch bei früher gekauften Modulen. Solange Sie nicht auf ein Anwendungsproblem stossen, können Sie jedoch Ihre Module einfach weiterverwenden. Hier folgt eine Liste, welche Verbesserungen seit dem Druck des Handbuches 2002 eingeflossen sind und einen Update rechtfertigen können:
| Einstellbare, minimale Pfeifdauer in CV64, Lieferwert auf 150 | |
| Behalten der Fahrinformation bei kurzen Spannungsausfällen unter 3 Sekunden | |
| Verträglichkeit mit Motorolatelegrammen (im Multiprotokoll-Betrieb) | |
| Motorregelung mit dynamischem Messfenster und mehreren Einstellmöglichkeiten (s.u.) |
Bei der Auslieferung neuer Module ist der Hauptschalter nicht mehr aktiviert, weil dies oft zu Problemen bei Zentralen ohne Taste F5 geführt hat. Aktivieren Sie den Hauptschalter bei Bedarf, indem Sie in CV39 eine 32 eingeben. So können Sie mit Taste F5 die Lok aus- und wieder einschalten (Licht, Geräusche, Motor). Sie können diese Funktion aber auch jeder anderen Taste zwischen F1 und F8 zuordnen.
Im Gegensatz dazu ist natürlich der Blockbetrieb jederzeit aktivierbar. Achtung: Wenn Sie aus Gewohnheit F0 eingeschaltet haben (Stirnbeleuchtung bei anderen Decodern), wird die ATL-Lok sofort losfahren (Signalbetrieb, freie Strecke). Um sie fernsteuern zu können, müssen Sie F0 ausschalten (s. Handbuch).
Der geregelte Hochfrequenzantrieb ist etwas vom Anspruchsvollsten, womit ich je konfrontiert war. Insbesondere starke Motoren mit nur drei Ankerpolen machen bei niedrigen Drehzahlen eine Menge Probleme. Das Einfachste wäre eine Umschaltung auf niedrige Taktfrequenzen. Nur wäre dann der nahezu lautlose Lauf nicht mehr möglich. Also auch keine saubere Lösung. Ich habe etwas besseres gefunden.
Durch die Einführung eines dynamischen Messfensters und einer kleinen Anpassung der Messschaltung können nun auch HAG- und Märklin-DC-Motoren gut geregelt werden. Die Auslieferung der Module erfolgt mit einer Einstellung, die für die meisten Motoren geeignet ist. Falls Sie dennoch Optimierungen vornehmen möchten, beachten Sie bitte die folgenden, vom Handbuch 2002 abweichenden Angaben:
| Aufgrund der neuen Software müssen alle Einstellungen zur Geschwindigkeit im Bereich zwischen 0 und 127 liegen (statt 0 bis 255). Das gilt für CV5, CV6, CV55, CV56 und CV67 bis 94. CV5 ist bei Lieferung nun auf 0, da sonst bei H0 die maximale Geschwindigkeit generell zu hoch ist. | |
| Die Pulsfrequenz können Sie nach wie vor gemäss Handbuch ändern (CV9). Am Regelverhalten ändert dies allerdings kaum etwas. Die Steuerung des Messfensters über CV9 (Bit 7 und 8) entfällt. | |
| CV107 verhindern das Schwingen der Regelung bei normaler Fahrt. Wenn bei rauen Motoren der vorgegebene Wert 16 nicht genügt, kann er bis max. 63 erhöht werden. Das Motorgeräusch wird allerdings lauter. | |
| Das EMK-Messfenster für niedrige Fahrstufen wird in CV108 festgelegt (Einstellbereich 7 bis 14) und beträgt bei Lieferung 4 ms (CV108 = 10). Es verringert sich mit steigender Fahrstufe bis auf 0.8 ms. Dadurch lässt sich die EMK auch bei Motoren mit niedriger Polzahl gut messen, ohne dass bei hohen Drehzahlen eine Leistungseinbusse erfolgt. Für sehr grobe Motoren kann man mit tieferen Werten das Fenster noch verlängern, während für Faulhaber- und ähnliche Motoren höhere Werte eine Fensterverkürzung und niedrigere Geräusche bewirken. | |
| In CV109 kann die Anzahl zulässiger Störpulse während der EMK-Messung definiert werden. Lassen Sie diesen Wert am besten auf der bereits eingestellten 2. |
Voraussetzung für eine einwandfreie EMK-Messung ist ein sauberer Kollektor (ohne Kohlestaub-Brücken zwischen den Lamellen) und nicht abgenutzte Bürsten. Wenn Sie instabile Drehzahlen und Anhaltewege feststellen, revidieren Sie bitte zuerst den Motor. Danach können Sie durch Aendern des Messfensters die optimale Einstellung suchen.
Es gibt vereinzelt Kunden, die mit dem Sound des Lokmoduls nicht viel anfangen können. Dazu ist folgendes zu sagen: ATL-Module erzeugen den Sound künstlich. Echtgeräusche wären bei der eingesetzten Technik gar nicht möglich und würden das Modul massiv verteuern und vergrössern (s. Konkurrenz). ATL wurde aber auch gar nicht als Soundmodul geplant, der Sound ist nur willkommene Zugabe. Erstes Ziel ist, möglichst viele Züge auf der Anlage fahren zu können. Da genügt es völlig, wenn eine Lok einfach vorbeidampft oder -dieselt. Typenspezifische Dampfschläge, Schaufelgeräusche, usw. sind in diesem Fall unnötig. Dennoch, auch hier sind Verbesserungen möglich. Zumindest bezüglich Dampfgeräusch habe ich ein ATL2064 so modifiziert, dass es geradezu umwerfend realistische Dampfstösse abgibt, die erst noch weitgehend programmierbar sind. Die Entwicklung dauert jedoch noch an und wird ein etwas teureres Spezialmodul ergeben. Soviel zur Soundphilosophie bei ATLplus.
Bezüglich Dimmen von Lampen mit einer Betriebsspannung von weniger als 6 V ist Vorsicht am Platz. Mikrolampen haben eine sehr geringe Trägheit und können auch noch so kurze 15V-Pulse nicht verkraften. Demzufolge muss bei solchen Lampen ein Vorwiderstand von 100 bis 330 Ohm in Serie geschaltet werden. Ganz wichtig: Gedimmte Lampen, aber auch LED-Beleuchtungen belasten die Geleisespannung im Anhaltebereich weniger. Schalten Sie in solchen Fällen deshalb konsequent eine 1W-Birne oder einen 220-Ohm-Widerstand über die Einspeisung jedes Anhaltebereiches (nach den Dioden). Falls Ihre Lok dennoch versucht, bei Rot aus dem Anhaltebereich zu schleichen (anfahren, stoppen, anfahren, usw.), können Sie auch mal eine 5. Diode in den Diodenring einsetzen (4 statt 3 in der einen Richtung).
Nun haben die Digiblöcke ebenfalls die überarbeitete Fernsteuerung erhalten, sodass die Blöcke durch eingestreute Motorola-Telegramme nicht gestört werden. An Bedienung, Funktionen und Programmierung hat sich jedoch nichts geändert.
Der Uebergang von der Analog- auf die Digitaltechnik ist für viele Modellbahner ein Quantensprung. Als Ingenieur mitten in Bits und Bytes macht man sich meist zu wenig Gedanken darüber. Das möchte ich aber ändern und mein "elektronisches Wissen" möglichst vielen zur Verfügung stellen, sozusagen ab Quelle. Ein erster Kurs hat im Dezember 2002 bereits stattgefunden, ein weiterer ist geplant für April 2003. Es hat noch Plätze frei. Details erhalten Sie gerne auf Anfrage.
Vorläufig sind keine weiteren Ausstellungen mehr geplant. Aufwand und Ertrag
stehen in einem ungünstigen Verhältnis. Ich werde mich mehr auf
Fachzeitschriften und Internet ausrichten. Sie können mich nach Voranmeldung
auch gerne besuchen und sich die tollen Funktionen von ATLplus direkt vorführen
und erklären lassen. Eine weitere Möglichkeit für den Erfahrungsaustausch
bieten natürlich die oben erwähnten Kurse. Wenn Sie übrigens einen Klubanlass
planen, gebe ich auch gerne vor Ort eine Einführung in ATLplus. Es soll niemand
mehr sagen können: "Hätte ich das nur vorher gewusst!"
Untersiggenthal, März 2003
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Ich habe eine Lok mit Sinus-Motor (Re460) untersucht und die Möglichkeiten für den Einbau von DCC-Decodern geprüft. Dabei habe ich folgendes festgestellt: Der Motor selbst enthält praktisch keine Elektronik, sondern nur 9 Feldspulen und 3 Hallsensoren. Die Ansteuerung erfolgt über ein 8-poliges Flachbandkabel mit 3 Zuleitungen für die Spulen, 3 Steuerleitungen von den Hallsensoren sowie Masse und +Spannung für die Hallsensoren.
Die ganze Steuerung inklusive Decoderfunktionen sind in einer integrierten Schaltung verpackt, sodass keine Chance besteht, Motorsteuerung und Fernsteuerung nach Motorola-Protokoll zu trennen und anstelle des Motorola-Decoders einen DCC-Decoder einzusetzen. Märklin schreibt in seiner Betriebsanleitung, wie übrigens bei jeder Lok, dass kein Umbau auf andere Systeme möglich ist. Das trifft hier tatsächlich zu. Einmal mehr ein Beweis, wie Märklin ungeniert versucht, sein Liefermonopol für Dreileiteranlagen aufrechtzuerhalten. Die Frage ist, ob Sie da als Kunde mitmachen oder nicht.
Es gibt allerdings einen Ausweg: Man kann mit Ersatzteilen von Märklin und etwas Bastelgeschick den Sinusmotor auf einen 5-poligen Hochleistungs-Motor umbauen. Dann ist auch der Anschluss einer Re460 mit Rotlichtumschaltung und Scheinwerfern an einen DCC-Decoder kein Problem. Und selbstverständlich läuft die Lok mit einem ATL2064 dann genau so leise und kraftvoll wie mit einem Sinus-Motor, nebst all den anderen Vorteilen. Die Selbsthemmung ist besser, was u. U. ein weiterer Vorteil gegenüber dem Sinusmotor ist.
Der Umbau ist nicht ganz problemlos, weil die Schraubenlöcher des Umbausatzes leider nicht auf jene des Sinusmotor-Gehäuses passen, wohl aber die Führungszapfen. Wenn man eine Klammer bastelst, welche die Motorteile zusammendrückt, funktioniert es. Ich wollte die Klammer schliesslich kommerziell fertigen lassen. Unbezahlbar bei kleinen Stückzahlen! Wenn natürlich viele Leute das haben wollen, lässt sich was machen.
Benötigte Ersatzteile von Märklin und Abbildung nach der Montage mit einer Klammer (Prototyp) anstelle von Schrauben:
2.1.03
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